Supportiv-expressive Gruppentherapie (SEGT)

Dieser gruppentherapeutische Ansatz wurde seit den 70er Jahren an der Stanford Universität in den USA von Irvin Yalom, David Spiegel und weiteren Mitarbeitern speziell für die Psychotherapie mit Krebspatienten entwickelt. Er basiert auf Yaloms Arbeiten zur existenziellen Psychotherapie und prozessorientierten Gruppentherapie. Um den besonderen Bedürfnissen von Menschen mit einer potenziell lebensbedrohlichen Erkrankung gerecht zu werden, verbindet der Ansatz unterstützende und emotionsfokussierende Prinzipien mit einem Vorgehen, welches erkrankungsbezogene Themen, die wesentlichen Fragen nach Sinn, Tod und Sterben und Beziehungen in den Mittelpunkt stellt.

Nach einem einjährigen Aufenthalt in Stanford brachte Katrin Reuter den Therapieansatz nach Deutschland mit und erprobte und adaptierte ihn zusammen mit Kollegen ab 2004 für den deutschsprachigen Raum.

2016 erschien das Manual in deutscher Sprache: Link

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